Arne Björn Busch

Name:Arne Björn Busch
Wohnort:Siegen
Alter:28
Studiengang:Doktorand Maschinenbau
Hobbies:Mountainbiking, Oldtimer, DRK
Im DRK seit:2007

Wie bist Du zum DRK gekommen?

Ich bin als Zivildienstleistender Rettungsdienst für das DRK im Kreis Siegen-Wittgenstein gefahren. Diese Tätigkeit hat mich sehr fasziniert und so bin ich nach Ende meiner Zivildienstzeit als ehrenamtlicher Helfer in das DRK eingetreten. Also ein klarer Fall von „hängen geblieben“ – im positivsten Sinne, denn bereut habe ich es nie.

Was gefällt Dir am DRK besonders gut?

Ganz klar: Die enge Zusammenarbeit im Team. Man kann sich aufeinander verlassen und die gemeinsame Anstrengung für das Wohl des Patienten zu kämpfen schweißt zusammen. Außerdem ist das DRK sehr vielseitig: Neben der medizinischen Versorgung und Betreuung von Menschen gibt es auch viele Aufgaben, die sich um Technik und die Führung von Menschen drehen.

Konntest Du Dein Wissen aus dem Studium bereits erfolgreich einbringen?

Aus meinem Studiengang nehme ich vor allem das logische Denken mit in die Einsätze, um so auch in unübersichtlichen Situationen klare Strukturen schaffen zu können. Im DRK sind aber auch viele Schwerpunkte nicht direkt mit meinem Studium verknüpfbar, so dass ich mir durch meine ehrenamtliche Tätigkeit auch Erfahrung in anderen Bereichen des Lebens aneignen konnte, die ich für sehr wichtig halte.

Was war dein schönstes Einsatzerlebnis?

Eigentlich gibt es nicht das schönste Einsatzerlebnis – es ist immer wieder ein großartiges Gefühl, wenn man wirklich helfen kann und das Resultat der geleisteten Arbeit sichtbar ist. Danach geht man zwar manchmal nachdenklich, aber fast immer mit dem zufriedenen  Gefühl etwas verändert zu haben nach Hause.

Was war dein schlimmstes Einsatzerlebnis?

Meine schlimmste Erinnerung an einen Einsatz war ein Verkehrsunfall an dem auch Kinder beteiligt waren.

Wenn Du beruflich in leitender Position wärest, welche in den BOS ausgeprägten Fähigkeiten würdest Du besonders schätzen?

An den BOS (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) schätze ich besonders das gute Teamwork und dass man sich auf jeden Einzelnen verlassen kann. Es geht bei unserer Arbeit nicht um die „goldene Ananas“ und das ist auch allen bewusst. So zeigt sich in den BOS ein Teamspirit und eine Zuverlässigkeit die man nur selten so ausgeprägt antrifft und ohne die wir die meisten Einsätze gar nicht erfolgreich abschließen könnten.

Hat Dich der Dienst in den BOS verändert? Und wenn ja, wie?

Ich denke nach den fast 10 Jahren beim DRK über einige Dinge im Leben anders als vorher. Insbesondere der direkte Umgang mit dem Tod in verschiedenen Einsatzsituationen hat mein Denken über das Thema in den Jahren sehr verändert – ich glaube, dass ich das Leben mehr zu schätzen gelernt habe und glücklicher geworden bin. Immerhin sieht man sehr häufig, dass die elementaren Dinge des Lebens wie Gesundheit und Glück nicht selbstverständlich sind und binnen von nur Bruchteilen einer Sekunde weg sein können.