Marvin Schneider

Name:Marvin Schneider
Wohnort:Netphen
Alter:23
Studiengang:BSc Elektrotechnik
Hobbies:DLRG, Feuerwehr, Tauchen
Beim DLRG seit:2003

Wie bist Du zur DLRG gekommen?

Als Kind bin ich in meiner Ortsgruppe zum Schwimmunterricht gegangen. Mit wachsendem Alter wurde man langsam an die weiteren Aufgaben und Tätigkeiten herangeführt.

Was gefällt Dir an der DLRG besonders gut?

Wenn man als Kind eine „Wasserratte“ war, kann man sich das in unserem Verein bis ins Erwachsenenalter erhalten und dem Ganzen noch eine sinnvolle Tätigkeit machen. Es gibt unheimlich viele spannende Aufgabenfelder, mit denen man sich beschäftigen kann. Außerdem ist die Kameradschaft toll. Egal ob man im eigenen Verein mit dem Team etwas macht oder ob man jemanden aus einer anderen Ortsgruppe trifft, man versteht sich immer super!

Konntest Du Dein Wissen aus dem Studium bereits erfolgreich einbringen?

Natürlich gibt es hin und wieder Situationen in denen fachliche Kenntnisse oder allgemein technisches Verständnis gefragt sind. Deutlich öfter sind es aber eher soziale oder persönliche Kompetenzen die einem weiterhelfen. Hier ergänzen sich meine ehrenamtliche Tätigkeit und mein Studium.

Was war dein schönstes Einsatzerlebnis?

Meistens ist das einzig Positive was wir für unsere Einsätze bekommen Anerkennung. Egal ob man jemanden aus einer echten Notlage geholfen hat oder nur ein Pflaster auf eine Wunde geklebt hat, wenn man ein aufrichtiges “Danke” hört oder auch nur spürt, dass die eigene Arbeit wertgeschätzt wird ist das eine ziemliche Belohnung.

Was war dein schlimmstes Einsatzerlebnis?

Familie oder Angehörige zu sehen, nachdem ihnen ein geliebter Mensch genommen wurde.

Wenn du beruflich in leitender Position wärest, welche in den BOS ausgeprägten Fähigkeiten würdest du besonders schätzen?

Ich weiß, mit wie viel Engagement und Leidenschaft viele hinter ihrer Arbeit in einer BOS stehen, weil sie wissen wofür sie es tun und dahinter stehen. Wenn man es als Vorgesetzter schafft diese Moral auch in den Job übertragen zu können, hat man viel gewonnen.

Hat Dich der Dienst in den BOS verändert? Und wenn ja, wie?

Man lernt Verantwortung für sich selbst und andere zu übernehmen. Man sieht vieles anders, was im eigenen Leben Bezug auf den Dienst der eigenen BOS oder einer anderen nehmen könnte.